Ich muss heute Abend mal was ausgesprochen Positives aus meinem Studium posten.
Ich gehe jetzt fremdstudieren. Also nicht so halbherzig wie bei den Theologen damals, sondern so richtig, mit Genehmigung, bei den WiWis. Das Ausmaß des Schockzustandes in der ersten Vorlesung diese Woche kannte ich, allerdings befand sich die Amplitude diesmal oberhalb der X-Achse. Die Dozentin begann die Vorlesung mit Hinweisen zu einer Hochschulbefragung, die wir nicht zum Anlass nehmen sollten um Frust abzulassen, dafür stelle sie sich zur Verfügung. Außerdem sprach sie sich gegen einen hierarchischen Geist an der Universität aus und wünscht sich, dass Dozenten nicht aufgrund ihres Titels, sondern aufgrund ihrer Arbeit und Kompetenz respektiert werden. Mir schoss ein „Was machen die denn hier??“ durch den Kopf und ich war von der Wahrhaftigkeit, mit der sie das sagte, völlig faszniert. Und das änderte sich auch nicht, als sie mit dem richitgen Teil der Vorlesung begann. Am Ende hatte ich die Funktion von Controlling verstanden, hergeleitet aus dem Grundmodell der Entscheidungstheorie, und spürte seit langem mal wieder so ein das-wird-spannend-Kribbeln (wenn auch wahrscheinlich richtig hart!).
Also, Fazit: Sich einfach mal was trauen (denn einfach wird das wohl nicht). Und wahrhaftig sein. Pilutta dig!
mStern
Die WiWis… Du warst nicht zufällig Dienstag vormittag in „Mathe für WiWis“ bei der guten Frau Reimers?
Bin da zufällig drin gewesen und es war als Beobachter eine amüsante Unterhaltung 😉